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Marseille
(54 Posts bisher)
30.07.2008 19:30 (UTC)[zitieren]
Wenn hier allgemein Interesse besteht kann ich gerne Antworten zu Organisation und Technik der verschiedenen Waffengattungen beitragen.
Allgemeine Seiten gibts darüber ja wie Sand am Meer, also würde ich sagen, spezielle Fragen vor!
Lady Redfox
(33 Posts bisher)
18.08.2008 12:37 (UTC)[zitieren]
Spielst du auch gerne Schiffchen versenken?

Okay, eine ernste Frage:
Was weißt du über U-Boote? Sahen die wirklich so aus, wie in "Das Boot"? Wie viele U-Boote waren im Einsatz und wie viele kamen heil wieder zurück? Wie waren die Dinger Waffentechnisch bestückt? Nur Topedos?
Welchen Treibstoff verwendete man?

LG
Meike
MiniMe (Gast)
18.08.2008 14:35 (UTC)[zitieren]
Hallo Rotfuchs!
Wenn dich das WIRKLICH interessiert kannst du ja in meiner Bücherwand unten rechts mal nachsehen.
Das Schwarze auf dem Weißen sind die Buchstaben.Muhahaha
SLG
Marseille
(54 Posts bisher)
20.08.2008 02:46 (UTC)[zitieren]
Muwaha

Nee im Ernst, was weiss ich über Uboote. Es gab mehrere Typen: Kleinstuboote, welche für Küstengewässer, und Hochsee-uboote. Zusätzlich gab es noch die sogenannten Milchkühe. Versuchsweise wurde auch mit Ubooten als Hubschrauberträger experimentiert, war aber nicht wirklich erfolgreich, dank den Allierten Radar.

Bewaffnung

Bewaffnet waren U-boote am Anfang des Krieges nur mit Torpedos und einer Deckskanone Kaliber 8.8 bei grösseren Booten z.B dem TypVII. Mitte bis Ende des Krieges kamen 2 Zwillingsmg´s auf dem Wintergarten (das Teil Hinten am Turm was aussieht wie ein Balkon) bei den Typen VII und IX hinzu. Am Anfang des Krieges wurden U-boote noch mit dampfgetrieben Torpedos ausgerüstet. Anfang 1940 kamen aber elektrische Torpedos auf. Die waren allerdings recht fehleranfällig was erst nach dem Unternehmen Weserübung (Landung in Norwegen) behoben werden konnte. Gegen Ende des Krieges kamen noch magnetisch und akustisch (Zaunkönig) gesteuerte Torpedos hinzu. Diese waren so gut das sie bis in die späten 60er Jahre von dem Amis nachgebaut wurden.

Typen:

Kleinstuboote: wurden ggn Ende des Krieges unter anderem als Selbstmordtorpedos eingesetzt, allerdings nicht wirklich erfolgreich.

Typ II : Kleines Küstenuboot, am Anfang ggn englische Kanalhäfen eingesetzt

Typ VII: Atlantikboot, der meistgebaute Ubootyp der Deutschen.

Typ IX : Amerika-boote, mit diesen grössten Kampf-Ubooten der Kriegsmarine wurde der Krieg vor die amerikanischen Öl-häfen im Golf von Mexico getragen

Milchkühe: Hochseeversorgungsboote zur Ausrüstung von kleineren Kampfubooten mit Diesel ,Torpedos, Post und Verpflegung auf hoher See.

Typ XX: Kleines Küstenuboot mit dem revolutionären Walther Antrieb und Schnorchel. Der Antrieb lies das Boot unter Wasser schneller fahren als über Wasser, gut 17-20 Knoten. Es wurde ggn Ende des Krieges in sehr geringer Stückzahl gebaut.

Typ XXI : Das beste was Deutschland an Ubooten zu bieten hatte. Walther Antrieb, 8 Torpedorohre, akkustische Torpedos, und ein radargesteuertes automatisches Zwillings-MG im Turm. Der Schnorchel lies das Boot bis zu einem Monat getaucht fahren. Die Allierten rissen sich um diesen Uboottyp. Und das erste amerikanische Atomuboot, die Nautilus, war ein deutsches Typ XXI Uboot, mit einer eingefügten Reaktor Sektion. Diese Boote revolutionierten die Uboottechnik, und wurden bis in die späten 60er jahre eingesetzt.

Die meisten Uboote im 2.WK auf deutscher Seite sahen wirklich so aus wie in "Das Boot". Hier handelt es sich um ein klassisches Typ VII C Boot, noch ohne doppelten Wintergarten, der kam erst Mitte 43 auf, als die allierte Luftüberlegenheit auch die Uboote zu spüren bekamen.

Wie viele Uboote im Einsatz waren weiss ich nicht genau, und ich bin grade zu faul es nachzuschlagen, aber im Grunde kann man sagen, die Uboote hatten Anteilsmässig die grössten Verluste. Von 40000 ubootfahrern, kamen nur 10000 wieder nach Hause.
Auch interessant ist in diesem Zusammenhang das über hundert Boote, seit Ende des Krieges vermisst werden. Die meisten werden nach Chile und Argentinien geflüchtet sein, meiner Einschätzung nach. Denn die Legende von der Basis der Deutschen in Neu-Schwabenland ist trotz der Geschichte mit Admiral Byrd, sehr unglaubwürdig

Angetrieben wurden die Boote hauptsächlich mit Diesel, da sie zwar Uboote heissen, aber trotzdem die meiste Zeit an der Wasseroberfläche sind. Das änderte sich erst mit dem Waltherantrieb, der mit Wasserstoff-Per-oxyd (das Zeug zum Haare blond machen)betrieben wurde, und somit auch den elektrischen Antrieb der uboote unnötig machte, den diese bisher für Unterwasserfahrten benötigten.

Hoffe damit hab ich alle deine Fragen beantwortet, wenn nicht, frag gerne weiter ^^
Marseille
(54 Posts bisher)
20.08.2008 03:00 (UTC)[zitieren]
wenn du möchtest kann ich auch paar Geschichten zu Geleitzugschlachten oder dem leben an Bord an sich erzählen.

Oder eine meiner Lieblingsgeschichten, die vom Patenschiff der Bismark, U556, die bei der Versenkung der Bismark eine entscheidende Rolle hätte spielen können, weil sie durch Zufall im selben Seegebiet war. Sie hatte die Ark Royal vor den Rohren, aber keine Torpedos mehr, und musste sich zurück ziehen. Der Rest der Geschichte sollte bekannt sein.



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News
 
Am 08.11.2014 um 19:00 Uhr im Landratsamt des Main-Kinzig-Kreises
in Gelnhausen findet die
Buchvorstellung „Himmelfahrts- kommando Bachstelze“ von Herrn
Gerhard Freund statt. Jede und jeder Interessierte ist von Herrn Freund persönlich herzlichst eingeladen!

Einladung


04.09.2014
Literatur Empfehlungen wurden ergänzt.

Die Suchfunktion von Google wurde repariert. Da hatte sich auf Seiten von Google eine Kleinigkeit verändert.



02.09.2014
Zellhausen wurde ergänzt.

Kleinere Ergänzung bei Büdingen.



20.08.2013
Tote Links wurden entfernt.

Zu meinem größten Bedauern
musste ich das Flugzeugtechnik-
museum aus meiner Liste empfehlenswerte Museen streichen. Leider ist es letztes Jahr still und leise geschlossen worden. Friedhelm
Wagner hatte hier mit viel Arbeit ein Juwel erschaffen und jahrelang unentgeltlich der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Sein Buch ist
noch erhältlich.


13.01.2013
Empfehlenswerte Literatur wurde aktualisiert.

Gerhard Freund (Autor der sehr
guten und wieder erhältlichen
Bücher "Der Fliegerhorst Gelnhausen-Rothenbergen 1935-1945" und "Die Panzer-Abwehrabteilung 9 in Gelnhausen und ihr Schicksal 1935-1945") veröffentlicht zur Zeit jeden Dienstag im Gelnhäuser Tageblatt
eine Artikelserie unter dem
Oberbegriff „Heimat unterm Hakenkreuz“.



05.08.2012
Ergänzt wurden: Alzenau, Alzenau Kälberau, Alzenau Hörstein, Alzenau Michelbach, Hanau und WMTS

Das Forum wurde gegen Anmeldung wieder freigeschaltet (wobei der Thread "Kontakt" auf der Strecke blieb).

Ein paar Seiten wurden neu geordnet und verschoben.

404 wurde mit einem Bild versehen.

Zur Zeit bastel ich an einer neuen Startseite. Das klassische
"Willkommen" ist doch etwas arg konventionell geworden.



10.07.2012
Leider komme ich durch berufliche Belastungen nicht oder kaum zum Updaten. Bitte daher um Nachsicht.

Da sich unser Forum zu einem Linktauschplatz der unerwünschten Sorte enwickelt hat, habe ich es vorläufig raus genommen.
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stehen die Namen bei den Bildern.
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und anderen Ruinen zu sehen.
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Unfallrisiken und wir möchten nicht, dass wegen eines Unfalls noch die letzten Reste deutscher Geschichte
von besorgten Bürgern unter 3
Metern Erde begraben werden.
 
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